Mainzer Fahnen

Grußwort des Präsidenten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

Foto des Präsidenten der Landesärztekammer Rhld.-Pfalz

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

nicht ohne Grund ist Mainz bereits zum dritten Mal Gastgeber des Deutschen Ärztetages.

 

 

Die enge Verzahnung von akademischem Milieu und Stadt­gesellschaft sowie der offene Charakter der Rhein­hessen sind unverwechsel­bare Attribute der rheinland-pfälzischen Landes­hauptstadt. Menschen aus anderen Städten, Regionen oder Ländern sind hier willkommen.

Spätestens nach dem Erhalt des Titels Stadt der Wissen­schaft 2011 ist ins öffentliche Bewusstsein gerückt, dass Mainz nicht nur mit Fußball und Fastnacht, Weck, Worscht und Woi, sondern auch mit Forschung und Wissen­schaft begeistert.

Die Johannes Gutenberg-Universität, die 1477 gegründet wurde, ist eine der größten und vielfältigsten Universitäten Deutschlands. Neben der Universität beherbergt die Stadt weitere drei Hochschulen sowie fünfzehn Forschungseinrichtungen und forschende Museen.
Mehr als 40.000 junge Menschen absolvieren hier ein Studium. Hinzu kommen zahlreiche forschende Unternehmen, die Mainz zu einem der innovativsten Standorte in der Metropolregion Rhein-Main mit hoher Dynamik gemacht haben.

Mogontiacum, wie die Römer Mainz nannten, punktet aber auch mit jahrtausendealter Kultur. Carl Zuckmayer, Weltbürger, in Nackenheim bei Mainz geboren, hat Menschen und Region trefflich charakterisiert. In Des Teufels General lässt er seinen General Harras von der "Völkermühle am Rhein" schwärmen, womit gemeint ist, dass französische, spanische, jüdische und andere Zuzügler das Land kulturell geprägt haben. Man kann im Rheinhessischen nicht nur das mächtige katholische Erbe sehen, sondern auch die übrig gebliebenen Zeugnisse jüdischen Lebens.

Deshalb: Genießen Sie Mainz auch fernab von der berufspolitischen Plenumsarbeit.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr

Dr. med. Günther Matheis